38640 Goslar
Klapperhagen 1
Tel. 05321 / 25 88 9
Fax 05321 / 33 97 88
 
HISTORISCHES
ZINNFIGUREN
M  U  S  E  U  M
G  O  S  L  A  R
 
Zinnfiguren, Zinnfigurenmuseum, Zinn, Goslar, historisch, Zinnfiguren-Museum, Museum,Sonderausstellung, Kindergeburtstag, Kindergeburtstage, Sonderausstellungen
 

Goslarsche Zeitung 10. Dezember 2008

Info-System für Zinnfiguren 

Sparkassenstiftung fördert Projekt mit 30 000 Euro

Das Zinnfigurenmuseum auf der Höhe der Zeit: Ein neues elektronisches Informationssystem ist seit gestern in Betrieb und bietet eine spannende Reise durch die Goslarer Geschichte in Zinn.

 In einer kleinen Feierstunde wurden drei Terminals und der dazu notwendige Rechner am Montag dem Museum übergeben. Museumsleiterin Antje Baensch freute sich sichtlich über die neuen Möglichkeiten, die das System bietet. „Wir haben festgestellt, dass unsere Besucher vermehrt Interesse an historischen Informationen zu unseren Dioramen aus der Goslarer Geschichte wünschen“, erläutert Baensch die Entstehungsgeschichte des Projektes. So lag es nahe, sich umzuschauen, wie andere Museen ihre Besucher informieren. Dabei heraus kam die Idee, an drei Terminals historische Informationen in ansprechender Weise aufzubereiten. Natürlich war klar: Die Figuren müssen mit dabei sein.

Förderung bewilligt

Nach Berechnung der Kosten stellte der „Förderkreis Goslarer Zinnfigurenmuseum“ den Antrag bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Dem wurde stattgegeben, die Stiftung übernimmt stattliche 22 500 Euro, die Sparkasse Goslar/Harz ist mit       7 500 Euro dabei. Nun musste ein Partner für die Umsetzung des Projektes gefunden werden. Mit der Oldenburger Firma „Touch Media“ und deren Inhabern Jörg und Jens Schwanke war das bald geschehen.

 Stadtführergilde-Chefin Ute Pötig setzte sich an eines der Terminals und legte los: Durch Berühren des Computer-Bildschirms mit dem Finger lassen sich die vier Museumsfelder „Kaiserliches-, bürgerliches-, kirchliches Goslar und Bergbau – Der Rammelsberg“ öffnen. Dabei entdeckte Pötig die verschiedenen Dioramen zur Stadtgeschichte neu. „Durch die Detailfotos bietet sich ja eine ganz neue Sichtweise“, kommentiert sie. Von Stadtführern verfasste Texte bieten zusätzlich historische Informationen.

Geschenke für Banker

Antje Baensch dankte der Stiftung und der Goslarer Bank – und nutzte die Gelegenheit, dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden, Ulrich Weiterer, eine kleine spanische Tanzgruppe in Zinn zu überreichen: „Wir bedauern sehr, auf Sie verzichten zu müssen“, so Baensch. Michael Schmidt, Marketing-Leiter der Sparkasse, erhielt ein beziehungsreiches Geschenk: Eine Zinnfigur des Goslarer Dukatenmännchens mit dem Spruch: „ Auf dass Ihnen das Geld für die Kulturförderung nie ausgehen möge.“