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HISTORISCHES
ZINNFIGUREN
M  U  S  E  U  M
G  O  S  L  A  R
 
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Artikel aus „DAS HARZMAGAZIN"
 

Die Welt im Kleinforma

Goslarer Zinnfigurenmuseum

Weltkulturerbe Goslar in Zinn

 

Im Mittelalter war die „Freie Reichsstadt Goslar“ die reichste und prächtigste Stadt im Deutschen Reich. Diesen Reichtum verdankte sie vor allem den Erzbergbau (insbesondere Silber), der hier urkundlich nachweisbar im Jahre 968 vom Deutschen Kaiser Otto I. der Große begründet wurde.

Die prächtigen Bürgerhäuser in der Goslarer Altstadt, wie auch die Kaiserpfalz und Teile der Stadtbefestigung zeugen noch heute von Reichtum und Gewerbefleiß der Bürger. Auch als Handelsstadt hatte Goslar einen guten Namen.
Zudem besaß sie eine eigene Münze (durfte also Geld prägen) und die Goslarer Elle als eigenständiges Maß.
Zu dieser Zeit gab es in Goslar auch 70 Kirchen, Klöster oder andere kirchliche Stellen; deshalb nannte man es auch das „Rom des Nordens“. Gegründet wurde die Stadt im Jahre 922 durch den ersten deutschen König Heinrich I.. Ihn, den sächsischen Fürsten, hatten die germanischen Stämme zu ihrem Anführer und König gewählt. In anschaulichen Darstellungen durchwandern Sie im Goslarer Zinnfiguren-Museum deutsche Geschichte en miniature. Das Motto des Museums lautet: Zinnfigurendioramen erzählen Geschichte und Geschichten.

Viele herausragende Ereignisse aus der Stadtgeschichte und dem 1000-jährigen Bergbau sind dargestellt. Das Besondere an diesem Museum ist, dass es in seiner Anschaulichkeit für jeden, ob historisch interessiert oder Laie, ob jung oder alt – eben für die ganze Familie – interessant und nie langweilig oder belehrend ist, vielmehr anschaulich Geschichte, das heißt wie unsere Vorfahren gelebt haben, dargestellt.
12.000 Besucher können nicht irren; die einhellige Meinung, wie aus unseren Gästebüchern hervorgeht: „Das hätte ich nicht gedacht, dass Geschichte so interessant sein kann.“

Dreißig Märchenszenen

Kennen Sie die Märchen der Gebrüder Grimm, von Hans Christian Andersen und Wilhelm Hauff? Bei uns können Sie ihr Wissen in einem Quiz überprüfen. Ein Ratespaß für die ganze Familie.30 Märchenszenen sind zu raten.

Der Dreißigjährige Krieg

Wie in allen deutschen Landen hat der 30-jährige Krieg auch in Sachsen, also auch bei uns, gewütet. Eine wichtige Schlacht fand am 27.8.1628 bei Lutter am Barenberge – ganz in der Nähe von Goslar – statt.
Christian der IV. von Dänemark (auf protestantischer Seite) und der kaiserliche Marschall Tilly (auf katholischer Seite) standen sich mit je 25.000 Mann gegenüber. Die Schlacht endete mit dem Sieg Tillys und ist in einem wirklichkeitsgetreuen Diorama mit über 2.000 Figuren dargestellt.

Im Museum finden Sie auch:

- eine Werkstatt zum Herstellen von Zinnfiguren und Dioramenbau
- einen Museums-Shop
- eine individuelle Audioführung
- Videovorführung