38640 Goslar
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HISTORISCHES
ZINNFIGUREN
M  U  S  E  U  M
G  O  S  L  A  R
 
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Artikel in "Die Zinnfigur", Juli 2008 von Antje Baensch(ehrenamtliche Museumsleiterin)
 

Abwechslungsreiches Leben im Goslarer Zinnfigurenmuseum

 
Das Goslarer Zinnfigurenmuseum erfreut sich großer Resonanz: In den ersten sechs Wochen nach der Neueröffnung haben schon über 3.000 Besucher den Weg in das historische Gebäude gefunden. Als besonders einladend erweist sich der Eingangsbereich, der – obwohl noch nicht in seinem Endzustand, da noch einige Vitrinen fehlen – dem Besucher zeigt, was man im Museum sehen kann und darüber hinaus, was der Besucher alles selber im Museum machen kann. Es gibt hier eine Leseecke mit Fachliteratur, das Märchenquiz mit 30 Dioramen von Frau Dr. Anneliese Müller, das man wie gehabt mit Stift und Papier lösen kann, aber man hat auch die Möglichkeit, an einem Infoterminal die Märchen nachzulesen oder aber ein weiteres Märchenquiz zu bearbeiten. An diesem Infoterminal – alles in Eigenarbeit erstellt – können sich Interessierte auch einen Film über die Entstehung einer Zinnfigur ansehen. Das Wichtigste aber ist, dass die Besucher den Mitarbeitern über die Schulter sehen können beim Gießen, Entgraten und Bemalen. An einem Tisch kann auch Schach gespielt werden – natürlich mit Schachspielen, die wir verkaufen wollen. Unser Angebot an zu verkaufenden Figuren haben wir erweitert – dank großzügiger Spenden der Klio und weiteren Freunden. Die Eintrittsgelder, die wir einnehmen, müssen wir – leider – an die Stadt abgeben, sodass wir vom Verkauf, von Aktionen wie Kindergeburtstage und Gruppengießen, von Mitgliederbeiträgen und Sponsoren leben. Bislang geht das aber ganz gut.

 
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Unsere Ausstellungen finden große Anerkennung - das Gästebuch ist voll von lobenden Einträgen. Die Vitrinen in der obersten Etage sind inzwischen auch fertig und warten auf die erste geplante Sonderausstellung. Als letztes in dem neuen Domizil wird jetzt ein Kabinettsraum hergerichtet, der mit mehreren selbstgebauten Vitrinen bestückt wird.
Parallel zur Einrichtung des Museums arbeiten wir an der Erweiterung unseres museumspädagogischen Konzeptes.

 
Ich hoffe, ich habe allen Besuchern der Zinnfiguren-Börse in Lübeck Lust gemacht, einen Abstecher nach Goslar (entweder auf der Hin- oder auf der Rückfahrt) zu machen. Wir freuen uns über Gespräche, über Anregungen und über jeden Besucher. (Übrigens: Klio-Mitglieder haben freien Eintritt.)