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HISTORISCHES
ZINNFIGUREN
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Goslarsche Zeitung, 01 .12. 2010

 

Groovende Zinnfiguren

Borris Bornhof und Karl Volkmann begeistern

 

Zur etwas anderen Adventsmusik hatte der Förderkreis Zinnfigurenmuseum in die Lohmühle geladen. Die „Haus- und Hofmusiker“, Borris Bornhof und Karl Volkmann, boten ein groovendes, abwechslungsreiches Programm, das viel Applaus erntete.

Mehr als dreißig Gäste fanden den Weg in die historische Mühle, Hunderte von Zinnfiguren waren schon da und lauschten den beiden wohl ebenso gespannt. Mit munteren, humorgespickten Moderationen stimmten sie auf ihre ungewöhnlichen Bearbeitungen von Advents- und Weihnachtsmusik ein. Meist kamen ihre Lieder auf Englisch und norddeutschem Platt daher: „Segg du doch ok mal wat, Karlchen“, ermunterte Bornhof seinen Mitmusiker. „Ick segg bloß, Winterwonderland heeßt ok op Platt Winterwonderländ.“ Gesagt und eingestiegen in den amerikanische Song. Die beiden bieten nicht nur Gitarrenmusik vom Feinsten, sie adaptieren ihre Lieder auch quer durch den amerikanischen Musikgarten: „Rodolfo Rentiers rote Nase“ wird zum Ragtime, das Rauschen des Mühlradwassers vermischt sich mit „Jingle Bells“ im Calypso-Gewand und Country ist mir der „Das Weihnachtsfest ist rot und grün“ – Ballade vertreten. Locker, unkompliziert und überaus sympathisch musizieren die Zwei – dass es ihnen Spaß macht, ist sofort zu spüren. Auch dem Publikum gefiel dieser kleine Ausflug in besondere musikalische Weihnachtswelten – manch Zinnsoldatenfuß hätte sicher gern mitgewippt.