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Berliner Zinngeflüster Juni 2009

Die Varusschlacht im Zinnfiguren-Museum Goslar

Für die Liebhaber der Zinnfigur ist es immer ein Erlebnis, wenn die Zinnfigur in der Öffentlichkeit vorgestellt wird. So war es am 09. Mai 2009 wieder ein besonderes Ereignis, als die Sonderausstellung zur Varusschlacht im Zinnfiguren-Museum Goslar eröffnet wurde.

Unser Sammlerfreund Hanno Schmuck und Frau Baensch von Zinnfiguren-Museum waren für die Planung und Organisation zuständig. Der Aufbau der Ausstellung ging mit Hilfe von Herrn Frank  zügig und stressfrei über die Bühne, so dass alle Aussteller der Dioramen mit der Präsentation ihrer Werke zufrieden sein konnten.

Unter den Klängen irischer Volksmusik wurde die Eröffnung der Ausstellung, die recht viele Besucher aus Niedersachsen, Leipzig, Berlin und sogar aus Flensburg angelockt hatte, eingeleitet. Frau Baensch trat dann an das mit einem römischen Schild dekorierte Pult und eröffnete mit einem Grußwort an den anwesenden Oberbürgermeister von Goslar, Herrn Binnewies, und mit einem Dank an alle an der Ausstellung Beteiligten die Ausstellung.

Oberbürgermeister Binnewies, der mit seiner Gattin erschienen war, brachte mit seinen Grußworten sein und das Interesse der Stadt Goslar an den Zinnfiguren und dem Museum zum Ausdruck. Mit einer launigen Rede brachte Hanno Schmuck die zahlreich erschienenen Gäste zum Schmunzeln. Mit Geschick brachte er das Motto der Ausstellung „Die Varusschlacht – das Stalingrad der Römer“ mit den Dioramen der Zeitgeschichte in Verbindung. Sein Dank galt den Sammlerfreunden, die durch ihre Mithilfe die Ausstellung ermöglichten, damit die 51. Ausstellung, an der er aktiv tätig war, ein Erfolg der Zinnfigur wird.

Unter den Klängen der irischen Volksmusik wurde dann von Frau Baensch und Herrn Oberbürgermeister Binnewies das blaue Band zur Sonderausstellung durchschnitten.

Am Anfang der Ausstellung erweckten die den Originalen nachempfundenen Ausrüstungsteile eines römischen Legionärs die Aufmerksamkeit der Besucher. Es ergab sich nun die Möglichkeit, selbst eine römische Rüstung anzulegen, um festzustellen, ob man als römischer Legionär geeignet gewesen wäre.

Die Vitrinen zeigen die Vorgeschichte zum Aufstand der Germanen bis zur Büste des römischen Legionärs Cuculus, ein Überlebender der Varusschlacht, später Aquilifer, Adlerträger der 18. Legion.

Die Bilder beginnen mit einer Gerichtsverhandlung des Varus, führen über Darstellung der germanischen Verschwörung, zur Warnung des Segestes an Varus, Arminius nicht zu vertrauen, bis zum Marsch der Römer in die germanische Falle und den Untergang der drei Legionen.

Der Bogen spannt sich weiter bis zum Raub Thusneldas, der Verzweiflung des römischen Kaisers Augustus und dem Tod des Arminius.

Den Abschluss des Zyklus bilden zwei Vitrinen. Eine mit musealen Figuren. Dort sind nicht nur Figuren mit ihren alten Verpackungen, sondern auch zwei Dioramen mit alten Figuren zu sehen, als die Zinnfigur noch Spielzeug war.

In der zweiten Vitrine geben sich dann vollplastische Figuren und die Büste des Cuculus ein Stelldichein.

Nicht unerwähnt bleiben sollten die Leihgeber der Dioramen und Ausstellungsstücke. Es sind: Hanno Schmuck, Harald Fichtel, Gisela Kloß in Zusammenarbeit mit Wolf-Rüdiger Bonk, Lothar Ferchland, Rolf Janke, Gerhard Mönninghoff und Erwin Gronwaldt. Gern hätte der Artikelschreiber noch ein paar weitere Bilder gebracht, leider standen weitere Aufnahmen bis zum Redaktionsschluss nicht zur Verfügung.

Wanderer, kommst Du nach Goslar, berichte wie Dir die Ausstellung von Zinnfiguren gefallen hat.