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Goslarsche Zeitung 11. März 2009

Gelungener Start für Kultur in der Lohmühle

Johannes Emmel und Borris Bornhof gastieren mit einer Kalendermusik im Museum

Zwei sympathische Künstler im museal-heimeligen Raum der ansprechend freundlich gebauten Lohmühle, ein „Jahresprogramm“ und mehr als 60 Zuhörer waren Garant für die gelungene Premiere: „Kultur in der Lohmühle“.

Mit ihrer Kalendermusik, die jedem Monat einen Charakter gab, erfreuten Johannes Emmel und Borris Bornhof  zu Texten beliebter Dichter mit eigenen Melodie-Arrangements, flotten Gitarrenklängen und gut verständlichem Gesang.

Bekannt sind beide schon seit mehr als 20 Jahren aus der Kleinkunst-Szene als „Borris und die Vaganten“ mit zünftiger Straßenmusik in unterschiedlich großen Besetzungen. Inmitten der Zinnfiguren aus vielen Jahrhunderten lebten ihre Lieder und Gedichte im weiten Raum der Welt und den Gefühlen der Liebe.

Ist das neue Jahr anfangs noch „unbeschrieben weiß“, dann unter der „Narrenmaske“ versteckt, so lockt es bald mit „dem Lenz in Wald und Flur“, zumal der „üppige Mai“ nicht nur „draußen Stühle und Gefühle“ bietet, sondern auch der Bauer gern „die Natur vermietet.“ Da wird dann viel „getrunken und gelacht -  zu vorgerückter Stunde“, denn „genießen will genossen sein.“

Besonders im Reisemonat Juli beweisen die vielen Weinländer volkstümliche Freuden, dargebracht in einem satten Blues. Und in der Heideluft mit den hinterher zerzausten Pärchen werden aus „Küssen Kinder“. So schließt sich beim „Kartoffelfeuer“ im „vergoldeten Weinmonat“ der Jahreskreis fröstelnd,  um schnell wieder – spätestens nach der zwölften Stunde des Silvesters – neu zu starten.

Auch das soll nach dem Wunsch aller Zuhörer in der Lohmühle mindestens viermal jährlich – wie die Veranstalterin Antje Baensch bestätigte – mit kulturellen Highlights so laufen. Nach vier Zugaben und langem Beifall wurden die Künstler dankbar verabschiedet.