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HISTORISCHES
ZINNFIGUREN
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Der 30-jährige Krieg

 

Der 30-jährige Krieg, einst begonnen als Religionskrieg, endete in einem wilden Kampf um höchst irdische Güter: den Mächtigeren ging es um den Besitz von Ländereien, den einfachen Leuten um ein paar Silbermünzen oder gar um das tägliche Brot.Der Stand der Soldaten war für die Gesellschaft der damaligen Zeit eine Art Krankheit, an der sie litt, ohne sich helfen zu können. Auch kämpfte kaum ein Soldat aus Überzeugung.

 

 

Das grausame Gesicht des Krieges

 Der 30-jährige Krieg, den die Zeitgenossen den „Teutschen Krieg“ nannten, war der grausamste Krieg, der je auf deutschem Boden stattgefunden hat; eingeschlossen die beiden Weltkriege. Der „Krieg ernährt den Krieg“ war das Motto und so war die Aussicht auf Beute die einzige Motivation für die entfesselte Soldateska, die ja vorwiegend aus Söldnern bestand. Tausende von Städten, Dörfern, Schlössern und andere Ansiedlungen verschwanden von der Landkarte. Häufig musste die Bevölkerung ihr Heil in den Wäldern suchen, um Raub, Folter, Vergewaltigung, Verstümmelung, Entführung oder Tod wenigstens vorübergehend zu entkommen. Am Ende des Krieges waren zwei Drittel der Bevölkerung ums Leben gekommen -  und das alles im Namen eines christlichen Gottes. In Wahrheit ging es natürlich um Macht und wirtschaftliche Interessen.

Und weitere Dioramen.