38640 Goslar
Klapperhagen 1
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HISTORISCHES
ZINNFIGUREN
M  U  S  E  U  M
G  O  S  L  A  R
Öffnungszeiten
Nov. - März 10.00 - 16.00 Uhr
Apr. - Okt. 10.00 - 17.00 Uhr,
montags geschlossen
 

Ferne Länder - Fremde Kulturen
Eine Reise durch die Kolonialgeschichte in Zinn

Das 19. Jahrhundert, auch das bürgerliche Jahrhundert genannt, brachte eine entsprechende Bildung für eine breitere Schicht der Bevölkerung mit sich, als es noch 100 Jahre früher möglich gewesen wäre.

Viele Forschungsreisen, hier nur beispielhaft genannt, die des Prinzen zu Wied und Karl Bodmer, Alexander von Humboldt oder Henry Morton Stanley, fanden in dem Zeitraum statt und stießen auf ein reges Interesse in der Bevölkerung. Es wurden zahlreiche Bücher und Reiseberichte veröffentlicht, die diese fernen Länder und fremden Kulturen zeigten und beschrieben. 

Die zeitgenössischen Herausgeber von Zinnfiguren griffen diese Themen auf und es entstanden daraus farbenfrohe und exotische Serien, die gerne als Anschauungs- und Lehrstücke für Kinder und Jugendliche dienten und ihnen somit spielerisch eine Reise in ferne Länder ermöglichten. 

Mit der Blüte des Kolonialismus gegen Mitte des 19. Jahrhunderts erlebten Völkerschauen in Europa einen großen Aufschwung. Menschen aus fremden Kulturen wurden im Zoo, im Zirkus, auf Jahrmärkten und auf Kolonialausstellungen in möglichst naturgetreuer Kulisse präsentiert.

Für uns ist es heute schwer vorstellbar, dass die Menschen zu jener Zeit der Meinung waren, es wäre berechtigt, fremde Völker und Kulturen in dieser Weise auszustellen.

Viele der hier in unserer Ausstellung gezeigten Exponate und Serien sind in dieser Zeit gezeichnet und graviert worden. Als Vorlagen dienten meist zeitgenössische Bücher und Kunstdrucke, aber auch die Phantasie der Entwerfer spielte dabei eine Rolle.

In der Ausstellung schlagen wir einen weiten Bogen der Völkerschau und Kolonialgeschichte von Europa, Nord- und Mittelamerika, Afrika und Asien und zeigen eine bunte Welt in Zinn. Wie uns die Geschichte gezeigt hat, ging es in der Wirklichkeit nicht immer friedlich zu und so sind neben farbenprächtigen Paraden, friedlichen Szenen des täglichen Lebens auch Konflikte und Auseinandersetzungen in Vignetten und Aufstellungen zu sehen.

Die Ausstellungsstücke wurden freundlicherweise von folgenden Leihgebern zur Verfügung gestellt:

 Dieter Blanke, Oldenburg
Gerd Wiemers, Oldenburg
Otto Muxfeldt, Hamburg
Thomas Schmidt, Hamburg
Roland Simon, Hamburg
Zinnfiguren-Museum, Goslar

Die Völkerschau 
Die Beendigung der Napoleonischen Kriege zog für die Länder Europas eine längere Friedensphase nach sich. In diese Zeit fielen zahlreiche Expeditionen in ferne Länder, hier nur beispielhaft genannt die des Prinzen Maximilian zu Wied, Karl Bodmer, Alexander von Humboldt, Charles Darwin. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Durch das Erstarken des Bürgertums war das Interesse daran nicht nur dem Adel vorbehalten, sondern Bücher und Reiseberichte wurden für ein viel breiteres Publikum interessant. Blütezeit der Völkerschauen in Europa war zwischen 1870 und 1940. Allein in Deutschland wurden in dieser Zeit über 300 außereuropäische Menschengruppen vorgeführt. Teilweise wurden in diesen „anthropologisch-zoologischen Ausstellungen“ gleichzeitig über 100 Menschen zur Schau gestellt. Völkerschauen waren Massenveranstaltungen, die ein millionenfaches Publikum in Europa und Nordamerika anlockten. Sie fanden auch abseits der Großstädte in mittelgroßen und kleinen Städten statt.

Völkerschau

Burenkrieg
Nach der Abtretung der bis dahin niederländischen Kapkolonie an Großbritannien 1806 gerieten die dort lebenden Buren zunehmend in die Minderheit. Durch die Aufhebung der Sklaverei 1836 sahen sie sich ihrer ökonomischen Grundlage beraubt. Um ihre Identität zu wahren und um sich nicht den britischen Gesetzen beugen zu müssen, wichen 6.000 bis 10.000 Buren im sogenannten Großen Treck von 1836 bis 1844 ins Hinterland aus. Nördlich des Oranje-Flusses gründeten sie 1842 den Oranje-Freistaat mit der Hauptstadt Bloemfontein und 1853 nördlich des Vaal die Südafrikanische Republik (Transvaal) mit der Hauptstadt Pretoria. Von ihrer Gründung an standen die beiden Burenrepubliken dem britischen Expansionsstreben im Wege. Die 1877 erfolgte Annexion der Südafrikanischen Republik durch Großbritannien löste bereits 1880/81 den Ersten Burenkrieg aus, in dem die Südafrikanische Republik ihre Unabhängigkeit zurückerlangte.

Der Zweite Burenkrieg (auch Südafrikanischer Krieg; englisch auch Second Anglo Boer War, „Zweiter Englisch-Burischer Krieg“) von 1899 bis 1902 war ein Konflikt zwischen Großbritannien und den Burenrepubliken Oranje-Freistaat und Südafrikanische Republik (Transvaal), der mit deren Eingliederung in das britische Imperium endete. Ursachen waren einerseits das Streben Großbritanniens nach den Bodenschätzen der Region und nach einem territorial geschlossenen Kolonialreich in Afrika und andererseits die ausländerfeindliche Gesetzgebung der Burenrepubliken.

Burenkrieg

Flugzeug Deutsch-Ostafrika
 
Die Kolonialgebiete in Deutsch-Ostafrika wurden auf Grund von günstigen Wetterverhältnissen als Testzone für neue Flugmaschinen genutzt. Diese wurden auch im militärischen und postalischen Kolonialdienst, sowie zur Beförderung verschiedener Güter eingesetzt. Es gab drei Flugrouten, die sich überwiegend an den Handelswegen der Karawanen orientierten. Zudem sollten neue „Funkenstationen“ eingeführt werden, wozu die Flugzeuge mit Einrichtungen für drahtlose Telegraphie ausgerüstet wurden.       (Quelle: Digitale Luftfahrt Bibliothek)

 In dem Diorama sieht man eine Karawane, die das Flugzeug einer Schutztruppe belädt.

Flugzeug in Afrika

Im Innern Afrikas  
Hermann Wilhelm Leopold Ludwig Wissmann, seit 1890 von Wissmann war ein deutscher Afrikaforscher, Offizier und Kolonialbeamter. Er war vom 8. Februar 1888 bis 21. Februar 1891 Reichskommissar und vom 26. April 1895 bis 3. Dezember 1896 Gouverneur von Deutsch-Ostafrika.

Vor dieser Zeit betätigte er sich als Afrikaforscher unter anderem im Auftrag des belgischen Königs 1883 bis 1885 in Zentralafrika und durchquerte 1886–1887 Afrika vom Kongo bis zur Sambesimündung. Im Auftrag des belgischen Königs Leopold II. trat Hermann von Wissmann 1883 seine zweite Afrikareise an, bei der er den Verlauf des Kasai und die Zuflüsse im Kongo erkunden sollte. Vom Lulua aus startete er mit seinen Trägern und Eingeborenen des Baschilange-Volks auf selbstgebauten Kanus dem Nebenfluss des Kasai, wo Wissmann die Station Luluaburg gründete. Der undurchsichtige Verlauf des reißenden Flusses, sowie Kämpfe mit Eingeborenen stellten nur einen Teil der Schwierigkeiten dar, mit denen die Expedition zu kämpfen hatte. 1885 gelangte man schließlich wieder an die Küste und hatte wichtige Ergebnisse vorzuweisen. Die lange vermutete Zugehörigkeit des Kasai zum Kongogebiet war damit bewiesen.

Afrika

Hereroaufstand – Deutsch Südwestafrika
 
1884 wurde das deutsche "Schutzgebiet" Deutsch-Südwestafrika, das heutige Namibia, offiziell errichtet und zur Kolonie ausgebaut. Bis 1914 kamen rund 15.000 weiße Siedler nach Deutsch-Südwestafrika, darunter mehr als 12.000 Deutsche. Im Januar 1904 begann der Herero-Aufstand. Soziale Unterdrückung, Ungleichbehandlung und Ausbeutung führten dazu, dass sich die Halbnomaden, die hauptsächlich als Rinderzüchter in Südwestafrika lebten, gegen die deutsche Kolonialmacht auflehnten.

Die Truppenparade der Sikhs
 
Der auch als “Löwe vom Punjab” bezeichnete Maharaja Ranjit Singh war ein Angehöriger der Sikhs und der erste Herrscher des geeinigten Punjab. Er modernisierte seine Armee mit Hilfe europäischer Söldner wie dem ehemaligen napoleonischen General Jean-Francois Allard. Das Resultat war ein vergleichsweise mächtiges Reich der Sikh, das als einziger Fürstenstaat in Indien nicht von den Briten kontrolliert wurde. Er brachte Recht und Ordnung und war für seine Toleranz anderen Religionen und Ethnien gegenüber berühmt. Ranjit Singh starb am 27. Juni 1839 als gelähmter Mann (die genaue Ursache der Lähmung ist nicht bekannt). Sein ältester Sohn Kharak Singh trat das Erbe an. Der Staat zerfiel in der Folge rasch. Die Armee und die Fürsten stritten um die Vorherrschaft bis zum Ende des Reiches im zweiten Anglo-Sikh Krieg.

Truppenparade

Boxeraufstand  
Ende des 19. Jahrhunderts war die Welt unter den europäischen Großmächten weitgehend aufgeteilt. Ihr Interesse richtete sich daher auf die letzten noch nicht kolonialisierten Gebiete der Erde, insbesondere auf China. Unter dem Boxeraufstand versteht man eine chinesische Bewegung gegen den europäischen, US-amerikanischen und japanischen Imperialismus. Die Bezeichnung Boxer ist eine westliche Bezeichnung und bezieht sich auf die traditionelle Kampfkunstausbildung der ersten Boxer.

Im Frühjahr und Sommer 1900 führten die Attacken der Boxerbewegung gegen Ausländer und chinesische Christen einen Krieg zwischen China und den Vereinigten acht Staaten (bestehend aus dem Deutschen Reich, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Österreich-Ungarn, Russland und den USA) herbei, der mit einer Niederlage der Chinesen und dem Abschluss des sogenannten „Boxerprotokolls“ im September 1901 endete. Da die Bezeichnung „Boxeraufstand“ einseitig die imperialistische Perspektive widerspiegelt (die chinesische Regierung wurde von den Boxern ausdrücklich unterstützt), spricht man häufig vom „Boxerkrieg“.

Polizeitruppe Karolinen im Jahre 1910
 
Bei einem Aufstand des Volkes der Sokehs auf Pohnpei, einer Insel der Karolinen (Mikronesien), die unter deutscher Kolonialherrschaft stand, zogen sich die Deutschen nach Schusswechseln nach Kolonia zurück, um die einheimische Polizeitruppe um Hilfe zu rufen. Unmittelbarer Auslöser der Unruhen war die Auspeitschung eines jungen Arbeiters am Tag zuvor gewesen, weil dieser sich den Anweisungen eines Aufsehers widersetzt hatte. Der eigentliche Grund für den gewaltsamen Widerstand war jedoch die zunehmende Einmischung der Kolonialmacht in die bestehende soziale Ordnung, die schrittweise Einführung von Steuern sowie das selbstherrliche Auftreten des Bezirksamtmannes Gustav Boeders und seine ungeschickte, teilweise auch brutale Behandlung der Einheimischen.

Nach 40 Tagen kamen drei Kriegsschiffe des Ostasiengeschwaders, die SMS Emden, die SMS Nürnberg und das Kanonenboot SMS Cormoran mit einheimischen Polizeisoldaten zur Unterstützung der Kolonialisten und zerschlugen die Aufstände.

Eine Mehrheit der Sokehs konnte vorerst fliehen, wurde später jedoch gefangen genommen. Die Männer wurden zur Zwangsarbeit in die Phosphat-Minen auf Angaur geschickt, die Frauen und Kinder nach Babelthuap exiliert. Sie konnten erst nach dem Ende Deutsch-Neuguineas nach Pohnpei zurückkehren.

Britannia, rule the waves  
Rule, Britannia! ist ein patriotisches Lied des englischen Komponisten Thomas Augustine Arne (1710–1778) und der Texter James Thomson und David Mallet und gilt als inoffizielle Nationalhymne Großbritanniens.

Nach Beendigung der napoleonischen Kriege und dem Sieg über Frankreich hatte Großbritannien keine ernstzunehmenden Rivalen mehr (mit Ausnahme des Russischen Reiches in Zentralasien). Die auf See uneingeschränkt dominierenden Briten übernahmen die Rolle eines „Weltpolizisten“, eine später als „Pax Britannica“ bezeichnete Staatsdoktrin. Die Außenpolitik war vom Prinzip der „splendid isolation“ geprägt: Andere Mächte waren durch Konflikte in Europa gebunden, während die Briten sich heraushielten und durch die Konzentration auf den Handel ihre Vormachtstellung noch weiter ausbauten. Großbritannien beeinflusste dank der führenden Position in der Weltwirtschaft auch die Innenpolitik zahlreicher nominell unabhängiger Staaten; dazu gehörten China, Argentinien und Siam, die auch „informelles Empire“ genannt werden. Später beschützte die Seeflotte Britannien vor einer Reihe von „haughty tyrants“ (hochmütigen Tyrannen) und „foreign strokes“ (ausländischen Schlägen), wie im Lied beschrieben.

Britannia  

 

Die Schlacht von Trenton
Die Schlacht von Trenton fand am 26. Dezember 1776 während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges statt. Dabei wurden hessische Regimenter unter Oberst Johann Rall, die als Subsidientruppen in britischen Diensten standen, von der amerikanischen Kontinentalarmee unter George Washington in Trenton vernichtend geschlagen. Durch diesen Sieg konnte Washington die Situation der Unabhängigkeitskämpfer nach einer Reihe von Rückschlägen wieder stabilisieren.

Schlacht von Trenton

  Der Marsch nach Lexington
Die ersten bewaffneten Auseinandersetzungen des Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieges fanden in Massachusetts statt. Die Kolonien unterhielten Milizen, die rasch zu einer Freiwilligenarmee umstrukturiert werden konnten. Am 18. April 1775 wurden von Boston aus 800 englische Marineinfanteristen in das 29 Kilometer entfernte Concord entsandt, um die dort gelagerte Munition zu beschlagnahmen. Am frühen Morgen des 19. April kam es zwischen den britischen Truppen und einer Einheit der Miliz bei Lexington zu einem Gefecht.

Der Marsch nach Lexington

Buffalo Bill’s Wild West Show
William Frederick Cody, genannt Buffalo Bill, wurde am 26. Februar 1846 in Scott County in Iowa geboren. Schon mit 14 Jahren hatte er Erfahrungen als Goldgräber, Viehtreiber, Fallensteller und Reiter des berühmten Pony Express. Er kämpfte im Bürgerkrieg als Soldat und schließlich in der 5. Kavallerie der US- Armee gegen die Prärieindianer. 1867 verdiente Cody seinen Lebensunterhalt mit der Bisonjagd, um die Arbeiter der Eisenbahn mit Fleisch zu versorgen. Zwei Jahre später begann der Schriftsteller Ned Buntline, Geschichten über Cody zu erfinden und als Groschenromane zu verkaufen. Buffalo Bill wurde zu einem Helden und die Fans verlangten nach immer neuen, erfundenen Episoden aus dem Leben Codys.

Schließlich gründete er im Mai 1883 seine Wild West Show. In Omaha, Nebraska fand am 19. Mai die Premiere statt. Das Besondere daran: echte Cowboys jagten Bisons und zeigten ihre Schieß- oder Rodeo- Kunststücke. Echte Indianer überfielen in voller Kriegsbemalung Postkutschen und vollführten ihre waghalsigen Reitkünste. Zeitweise war sogar der berühmte Häuptling Sitting Bull Teil seiner Show.

1887 reiste Buffalo Bill mit seiner kompletten Show nach Europa und trat sogar beim goldenen Jubiläum der britischen Königin Victoria in London auf. Jahrelang tourte die Show mit rund 100 Indianern, mit Bisons und 180 Pferden durch die großen europäischen Städte und feierte einen Erfolg nach dem anderen. So eroberte er auch Wien, als er 1906 im Prater seine Show zeigte. Die Europäer waren fasziniert vom Kriegsgeheul der Indianer, von den aufwändig inszenierten Kampfszenen und der atemberaubenden Show.

Büffeljagd Indianer

Robinson Crusoe
In York ist unser Held geboren worden, und zwar im Jahre 1632 als Sohn eines aus Bremen stammenden Kaufmanns. Seine Mutter war eine geborene Robinson. Nach ihr erhielt er den Vornamen Robinson und hieß somit Robinson Kreutzner. Weil aber die Engländer solche Wörter, welche sie schlecht aussprechen können, oft verunstalten, so nannte man ihn Crusoe.
Jurist soll Robinson werden, doch das ist nichts für ihn, er fährt lieber zur See. Er führt ein abenteuerliches Leben, ehe ihn ein Schiffbruch schließlich als einzigen Überlebenden auf eine einsame Südseeinsel verschlägt (um 1650). Er kann verschiedene Ausrüstungsgegenstände von seinem sinkenden Schiff retten und richtet sich auf der Insel ein. Diese wird gelegentlich von Kannibalen besucht, und er rettet einen Wilden, der später sein Freund und Diener wird und von Robinson Crusoe Freitag genannt wird.

Zu guter Letzt wird Robinson doch noch gefunden. Er entdeckt ein englisches Schiff, das vor der Insel vor Anker liegt, während sich ein Beiboot der Küste nähert.

Nun ist es aber so, dass auf dem Schiff gemeutert worden ist und sich in dem Beiboot drei Gefangene befinden, der Kapitän, der Steuermann und ein Fahrgast, die auf der Insel ausgesetzt werden sollen. Doch Robinson ist eben ein Typ von Schrot und Korn: Er kommt den Vertriebenen zu Hilfe. Gemeinsam überwältigen sie die Meuterer und Robinson kann die Insel nach 28 Jahren, 2 Monaten und 19 Tagen, am 19. Dezember 1686, endlich verlassen und nach England zurückkehren.

 

Diese Serie zeigt die verschiedenen Szenen seines Inseldaseins und die anschließende Rettung.

Kolonisierung Polynesien
Europäische Seefahrer sind in Ihrem Forschungs- und Eroberungsdrang mit Ihren Segelschiffen bis nach Polynesien vorgedrungen. Für diese Reise quer über den Atlantik und Pazifik waren sie Monate unterwegs.

Neben dem Schiffskapitän und einigen Soldaten sind zum Beispiel ein Botaniker, ein Schmetterlingsjäger, Kartographen, Vermesser und Matrosen zu sehen. Proben aus Flora und Fauna wurden gesammelt und mit nach Europa genommen.

Nicht immer war der Empfang durch die Eingeborenen - hier die Maori - so freundlich wie in diesem Diorama dargestellt.

Polynesien

 Die Revolution von Haiti
Als Haitianische Revolution wird der Sklavenaufstand in der französischen Kolonie Saint-Domingue von 1791 und die nachfolgenden Ereignisse bezeichnet. Sie führte zur Loslösung von Frankreich und zur Gründung des ersten unabhängigen Staates in Lateinamerika durch die ehemaligen Sklaven.

Haiti